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Resilienz AGOffene Arbeitsgruppe

Die Resilienz AG

Vier Perspektiven

Hintergrund

Nächster TerminSo., 11. Okt.

was ich kann

Kompetenz

Hier geht es um die Fähigkeiten, die uns im Umgang mit Belastung helfen. Mit starken Gefühlen umgehen. Einen Impuls unterbrechen. Sich eine schwierige Aufgabe zutrauen und bei einem Problem einen nächsten Schritt finden. Vieles davon lässt sich im Resilienztraining für den Alltag üben.

18 bis 19.30 Uhr

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Woran wir arbeiten

Aspekte der Kompetenz

Im Alltag brauchen wir oft gerade dann einen klaren Kopf, wenn uns etwas belastet. Eine Aufgabe wächst uns über den Kopf, ein Streit nimmt uns mit, eine Entscheidung drängt. Mit solchen Situationen umzugehen, lässt sich üben. Wir können lernen, Gefühle einzuordnen, uns Zeit für eine überlegte Reaktion zu nehmen und unsere Fähigkeiten besser einzuschätzen.

Emotionen Angst, Ärger oder Trauer können so viel Raum einnehmen, dass wir kaum noch klar denken. Oft hilft es, genauer hinzusehen. Hinter "Mir geht es schlecht." kann vieles stecken. Wenn uns aber klar wird: "Ich bin gekränkt, weil ich übergangen wurde, und habe Angst, dass meine Arbeit nicht zählt", dann können wir kompetenter darauf reagieren. Es wird verständlicher, was uns beschäftigt und was wir gerade brauchen. Vielleicht etwas Abstand, ein Gespräch oder erst einmal Zeit, bis die stärkste Aufregung nachgelassen hat.

Impulse Impulsive Reaktionen bringen uns schnell in Schwierigkeiten. Eine E-Mail ärgert uns, und schon tippen wir: "Vielleicht lesen Sie erst einmal richtig, bevor Sie mir solche Vorwürfe machen." Auch ein "Ja, mache ich." rutscht manchmal heraus, bevor wir wissen, ob wir die Aufgabe übernehmen können und wollen. Wir geraten unter Stress, können unsere Gedanken kaum ordnen und wollen trotzdem sofort reagieren. Hier hilft die Fähigkeit, den eigenen Impuls früher zu erkennen. In den Übungen machen wir uns solche Situationen bewusst und überlegen, wie wir beim nächsten Mal anders reagieren können. Die Mail als Entwurf speichern. Vor einer Zusage in den Kalender schauen. So können wir besser entscheiden, ob wir bei unserer ersten Reaktion bleiben oder anders handeln wollen.

Wirksamkeit Wenn uns etwas gelingt, wächst das Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten. Gerade bei neuen Aufgaben übersehen wir leicht, was wir schon bewältigt haben. "So ein Gespräch kann ich nicht führen." Dabei haben wir vielleicht schon einmal eine ähnlich schwierige Diskussion geführt und erfolgreich für uns eingestanden. Was hat uns damals geholfen, und was davon können wir jetzt nutzen? Übungen können uns helfen, in unseren bisherigen Erfahrungen zu erkennen, was wir selbst bewirken können.

Lösungen Ein Problem wird leichter bearbeitbar, wenn wir in der Lage sind, es genauer zu beschreiben. Hinter "Ich komme bei der Arbeit zu nichts." kann zum Beispiel stecken: "Jedes Mal, wenn ich am Bericht sitze, kommt eine Nachricht oder jemand steht mit einer Frage an meinem Schreibtisch." Jetzt lassen sich konkrete Möglichkeiten finden: eine ungestörte Arbeitszeit im Team vereinbaren, Benachrichtigungen vorübergehend ausschalten oder Fragen für einen gemeinsamen Termin sammeln. In den Übungen schauen wir genauer auf ein eigenes Problem und arbeiten an unserer Lösungskompetenz.