Die Übungen
In den Übungen nehmen wir eine konkrete Situation aus unserem Alltag in den Blick. Wir schauen genauer hin, was uns belastet, wie wir damit umgehen und was wir ausprobieren möchten. Daraus entsteht ein kleines Vorhaben, das sich im Alltag umsetzen lässt.
In unseren Meetup-Sessions arbeiten wir dafür zu zweit. Du kannst die Übungen auch allein oder mit einem KI-Tool machen. Plane etwa eine halbe Stunde ein und halte ein leeres Textdokument oder Papier bereit. Die Anleitung führt dich Schritt für Schritt durch die Übung, und am Ende hast du ein konkretes Vorhaben für deinen Alltag festgehalten.

Übung alleine
Allein, im eigenen Tempo, mit einem leeren Textdokument oder auf Papier.
Jeder Schritt ist ausreichend beschrieben, dazu gibt es eine Vorlage zum Kopieren und ein Beispiel zur Orientierung.
Übung zu zweit
Der Arbeitsmodus in unseren Meetup-Sessions. Eine Person fragt und leitet an, die andere antwortet und schreibt es sich auf. Danach wird getauscht.
So kommen wir deutlich schneller ins Denken und bleiben fokussiert.
Übung mit KI
Niemand zur Hand? Die Übungen lassen sich auch mit dem eigenen KI-Tool durchführen. Einfach fertigen Prompt kopieren, abschicken, losschreiben. So hakt die KI nach, wenn eine Antwort dünn bleibt und übernimmt die Moderation.
Warum die Übung in drei Varianten
Für jede Übung lässt sich der Modus wählen: "Einzeln", "Tandem" und "Mit KI". Dahinter liegt dieselbe Übung mit demselben Ziel, nur die Begleitung bzw. die Art, angeleitet zu werden, ist eine andere.
Hauptsächlich sind die Übungen dafür gedacht, in den Meetup-Sessions zu zweit durchgearbeitet zu werden. Denn gefragt zu werden und die Antwort im Gespräch zu entwickeln, führt schneller in die Tiefe als nur sich selbst zu fragen.
Aber für Leute, die lieber alleine für sich arbeiten, oder einfach sonntagabends nicht können, gibt es auch die Möglichkeit, ein KI-Tool die Rolle der fragenden Person übernehmen zu lassen. Und wer lieber ungestört nachdenkt und vielleicht auch lieber mit Notizbuch und Stift arbeitet, arbeitet allein.
Woher die Übungen kommen
Die Übungen sind inspiriert von Büchern zu Resilienz und von Material, das Anbieter von Resilienz-Trainings bereitgestellt haben. Und ehrlicherweise auch von Vorschlägen, die das KI-Tool Claude gemacht hat.
Die Übungen sind nach Aspekten geordnet und werden Aspekt für Aspekt ausgearbeitet. Die erste beginnt ohne Vorarbeit. Die folgenden können Ergebnisse aus der jeweils vorherigen Übung zum selben Aspekt aufgreifen, bieten aber auch einen eigenen Einstieg. Du kannst die passende Übung deshalb auch dann machen, wenn du bei einer Session nicht dabei warst.
Was mit dem Aufgeschriebenen passiert
Was aufgeschrieben wird, liegt im eigenen Textdokument und bleibt dort. Die Empfehlung wäre, für jede Übung dasselbe Dokument zu nutzen oder die Dateien an einem gemeinsamen Ort zu speichern, damit alles wiedergefunden werden kann.
In den Terminen geht es eher darum, wie eine Übung gelaufen ist und wo es gehakt hat. Nicht um die Inhalte selbst.
Wo die Grenze liegt
Die Übungen sind zum Ausprobieren und Lernen gedacht. Sie sind keine Therapie, keine Beratung und keine Krisenbegleitung. Wenn eine Übung an etwas rührt, das psychisch belastet, ist es besser aufzuhören und sich professionelle Hilfe zu suchen.






